Gemeindehaus

 

 Kapelle außen

 

 Kapelle - Altar

 

 

 

 

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Die Geschichte der Gemeinde

Die ältesten Siedlungsspuren stammen aus der Jungsteinzeit. Der Ort wird als "Willesacger" erstmals 893 urkundlich erwähnt.

 

Es ist nicht eindeutig geklärt, ob sich hinter dem Namen die Bedeutung „Acker des Willo" verbirgt, oder ob der Name sich aus „villa sacra = heiliges Dorf" herleitet. Für letztere Deutung spricht die Tatsache, daß für Wilsacker bereits früh eine Kirche gestanden hat, die der Sage nach aus einem römischen Tempel entstanden ist. Aus der Römerzeit stammt eine überlieferte Langmauer, die mehrere Ortschaften umgeben hat. In der Feudalzeit gehörte der Ort der Abtei Prüm, die ihren dortigen Besitz zunächst den Rittern von Wilsecker als Lehen gegeben haben. Diese haben im Ort wahrscheinlich keine eigene Burg gehabt sondern lebten im Wilsecker Hof. Die Gebäude des Gutes wurden im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Ab dem 15/16. Jahrhundert sind die Herren von Wiltz mit Wilsacker belehnt. Verwaltet wurde der Ort vom zunächst prümischen Amt Kyllburg aus, bei dem es auch in der Franzosenzeit und unter preußischer Verwaltung blieb.

 

In große Aufregung versetzt wurde die Bevölkerung als am 30.1.1940 ein Munitionslager der Wehrmacht am Ortsrand explodierte. Glücklicherweise wurde nur eine Person verletzt und die herumfliegenden Strohgarben und brennenden Holzteile verloschen im Schnee, bevor sie weitere Gebäude in Brand stecken konnten. Die Bewohner wurden für mehrere Tage evakuiert.



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